28/08/2014

Zwischen Illusion und Wirklichkeit – Quint Buchholz

Ausstellungen von Illustratoren besuchen wir immer wieder gern, denn sie sind wie ein Spaziergang durch die Bilderwelten ihrer Bücher. Ein wunderbares Erlebnis – vor allem auch für Kinder. Man wandert von Bild zu Bild und kann die Illustrationen losgelöst von der dazugehörigen Geschichte betrachten. Meist offenbaren diese uns dann ihr Wesen als Kunstwerk, was Illustrationen ja zweifelsohne sind. Für die kleinen LeseEntdecker kann das der erste Kontakt mit ausgestellter Kunst sein. Handelt es sich dabei dann auch noch um die Bilder eines vertrauten Bilderbuches, macht es besonders viel Spaß. Wir haben deswegen die Möglichkeit genutzt und die diesjährige Sommerausstellung auf Schloss Wackerbarth besucht, in der gerade eine schöne Auswahl an Bilderwelten von Quint Buchholz gezeigt wird.

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26/04/2014

Stina Sachensucherin

Wie angekündigt, möchten wir nun die beiden Bücher unserer Verlosung auch noch richtig vorstellen. Den Anfang macht die kleine Stina, die uns mit ihrer Entdeckerlust sehr ans Herz gewachsen ist und mit ihren Abenteuern am Meer als eindeutiges Lieblingsbuch in unseren EntdeckerKoffer wandert.

Stinas Sommer von Lena Anderson, übersetzt von Jutta Richter und Heinz Seeger, erschienen bei cbj.

SONY DSCStinas Sommer beinhaltet zwei Stina-Geschichten und ist somit ein kleiner Sammelband. Die wohl bekannteste Geschichte Sturm-Stina macht dabei den Anfang, es folgt Stina und der Lügenkapitän.

Stina ist Sachensucherin – das erfahren wir gleich auf den ersten Seiten von Sturm-Stina. „Sie sammelt alles, was darauf wartet, gefunden zu werden.“ Am liebsten natürlich bei Opa Hansen am Meer, wo sie jedes Jahr ihren Sommer verbringt. Schließlich gibt es da ja auch genügend Strandgut und Naturschätze, die es gilt zu finden. Und dass Stina ebenso wie Pippi Langstrumpf – die wohl bekannteste Sachensucherin der Welt – aus Schweden kommt, kann Zufall sein – aber vielleicht gehört es sich für schwedische Kinderbuchhelden auch einfach ein Sachensucher zu sein. Stina macht den Sachensuchern in jedem Fall alle Ehre, denn sie geht irgendwie immer auf Entdeckungsreise und erkundet die Natur der Insel, auf der ihr Opa lebt, von morgens bis abends. Weiterlesen

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27/03/2014

Pettersson und Findus

Schon lange möchten wir den bunten Stapel unserer Pettersson und Findus Bücher mit in den EntdeckerKoffer packen und euch hier vorstellen. Eigentlich ist es sogar schon längst überfällig, bedenkt man, dass es sich hier um LeseEntdecker-Lieblingsbücher handelt. Aber wir haben noch auf einen ganz bestimmten Anlass gewartet, der nun aber endlich da ist: Pettersson und Findus als Spielfilm im Kino. Wunderbar dafür geeignet, um hier mal wieder über das Erlebnis Vom Buch zum Film zu schreiben.

Freisteller Bevor wir uns an einem verregneten Sonntag zu dem kleinen Dresdner Programmkino aufgemacht haben, sind wir noch einmal die Bilderbücher durchgegangen, deren Geschichten im Film erzählt werden.

Wie Findus zu Pettersson kam / Eine Geburtstagstorte für die Katze / Ein Feuerwerk für den Fuchs und Findus und der Hahn im Korb von Sven Nordqvist erschienen im Friedrich Oetinger Verlag.

Wir wollten uns etwas auf den Film einstimmen. Doch mit jeder Seite mehr, die wir dabei umgeblättert haben, wurden wir skeptischer. Kann denn eine Verfilmung dieser, von Sven Nordqvist erschaffenen, Wunderwelt überhaupt gerecht werden? Bei den Zeichentrickfilmen ist es den Machern damals gelungen, aber die konnten ja auch komplett auf die detailverliebten Illustrationen von Nordqvist aufbauen. Für eine Real- und Animationsverfilmung muss diese besondere Bildsprache aber mittels Filmkulissen und Effekten für die Leinwand übersetzen werden. Wie das gelingen sollte, daran hatten wir unsere Zweifel. Auch wenn ja in der Filmbranche heutzutage alles möglich scheint – aber die Geschichten von dem alten Pettersson und seinem aufgeweckten Kater Findus stellen unserer Meinung nach eine besondere Herausforderung dar. Weiterlesen

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23/03/2014

Entdeckungstour am Teich

Es gibt diesen Frühling eine Neuerscheinung, auf die wir uns besonders gefreut haben. Es handelt sich dabei um den dritten Teil der wunderbaren Naturbuch-Reihe für die Allerkleinsten von Katrin Wiehle.

Mein kleiner Teich von Katrin Wiehle erschienen bei BELTZ & Gelberg.

SONY DSCSchon auf der Frankfurter Buchmesse letzten Herbst konnten wir am Stand des Verlages einen Blick auf den Vorabdruck des Covers erhaschen. Seitdem freuen wir uns auf diese Fortsetzung, denn 100% Naturbuch von Katrin Wiehle hat eine besondere Bedeutung für die LeseEntdecker. Der erste Teil Mein kleiner Wald war das erste Buch im EntdeckerKoffer – mit dieser Reihe hat also alles begonnen. Weiterlesen

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7/11/2013

Vom Glück eines Bücherbären

Eigentlich haben wir es schon immer geahnt – all die Figuren und Wesen aus unseren Büchern tun es uns gleich. Sie ziehen los, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Immer dann, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, verlassen sie ihre Bücher und entdecken all das, was außerhalb ihrer Bücherwelt liegt. Besonders betrifft das natürlich all die kleinen, bunten Bilderbuch- und Kinderbuchhelden – so neugierig, wie sie alle noch sind.

Otto ist einer von ihnen. Nur weiß er das noch nicht. Er lebt ganz zufrieden in seinem Buch vor sich hin und ist überglücklich, wenn Kinder sein Buch anschauen. Von Zeit zu Zeit erkundet er die Wohnung der Familie, der das Buch gehört und geht da seinen Lieblingsbeschäftigungen nach – dem Entdecken, dem Lesen und dem Geschichten Schreiben. Er denkt, er ist der einzige seiner Art und lebt glücklich sein Bücherbärenleben. Bis zum dem Tage, an dem er vergessen wird.

Otto der Bücherbär von Katie Cleminson erschienen bei FISCHER Sauerländer.

SONY DSCUnd auf einmal kann er gar nicht mehr glücklich sein. Denn die Familie zieht um und vergisst nicht etwa Ottos Buch – nein, das nimmt sie mit. Aber Otto war gerade nicht darin, sondern wieder einmal auf Entdeckungsreise. Also vergessen sie ihn. Man könnte fast meinen, auf Entdeckungsreise zu gehen sei gefährlich. Nun ja, Otto ist zum Glück aber ein mutiger Bücherbär und mutige Bücherbären lassen sich nicht so schnell unterkriegen. Also macht er sich auf den Weg, um sich ein neues Zuhause zu suchen.

Diese kleine Geschichte von der Reise eines Bücherbären zu neuem Glück gehört unserer Ansicht in jede kleine LeseEntdeckerbibliothek. Denn so schlägt Katie Cleminson mit Otto dem Bücherbären eine Art Brücke von dem realen Buch, das vor einem liegt und der Fantasie, die sich daraus entspinnt. Und sie setzt damit ein Zeichen für die Liebe zu Büchern. Gerade Kinder lieben ein bestimmtes Buch hauptsächlich wegen der Figuren, die in ihm vorkommen. Und Otto muss man einfach lieben – dieser tapfere, gutmütige kleine Bär, der sein Buch verloren hat und den man ganz schnell wieder so glücklich, wie am Anfang der Geschichte sehen will.

Wie das gehen soll? Nun – man müsste wohl schnell ein neues Buch für ihn finden, in das er wieder hineinschlüpfen könnte. Denn ein Bücherbär ohne Buch das geht doch nicht. Und wo gibt es viele Bücher? Ja genau – in der Bibliothek, da müsste doch eins zu finden sein.

Und natürlich findet Otto am Ende auch eine Bibliothek. Und nicht nur das. Er findet da auch sein großes Glück, denn er erkennt, dass es noch viele gibt, wie ihn.

buecherbaer_frei800Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder sehr gern in die Bibliothek gehen. Sich aus den vielen Büchern da ein paar selbst aussuchen zu dürfen, macht schon den Kleinsten viel Spaß. Otto der Bücherbär ist Anlass genug für einen solchen Besuch in der Bibliothek. Da kann man stöbern, staunen und wenn man Glück hat, entdeckt man vielleicht Otto oder ein anderes kleines Wesen, wie sie gerade aus einem Buch heraus oder wieder hinein schlüpfen. Sehr spannend wäre das und deswegen auch heute unser EntdeckerTipp: der regelmäßige Bibliotheksbesuch.

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9/10/2013

Blättertanz

Geht man jetzt durch die Straßen, liegt überall schon das bunte Herbstlaub auf den Gehwegen und es raschelt, wenn man durchläuft. Der Wind wirbelt die Blätter umher und lässt sie vor uns durch die Luft tanzen – eine wunderbare Vorstellung ist das. Wir lieben diesen wilden und bunten Herbst – nicht zuletzt auch, weil wir es uns dann drinnen wieder gemütlich machen wollen. Und dazu gehören doch irgendwie auch immer Bücher.

Für alle, die diese besondere Herbststimmung auch so gern mögen, ist unsere heutige BuchEntdeckung.

Zehn Blätter fliegen davon von Anne Möller erschienen bei Atlantis.

Zehn Blaetter800Es ist Herbst und zehn kleine Weidenblätter werden durch einen Sturm vom Ast losgerissen. Sie fliegen, tanzen oder wirbeln nun davon und begeben sich jedes für sich auf eine andere Reise. Von diesen unterschiedlichen Reisen und ihren Reisezielen erzählt uns das Buch – mit sehr wenig Worten, dafür aber mit umso beeindruckenderen Bildern.

Aber dieses Buch ist nicht nur ein Bilderbuch zum Anschauen und Vorlesen. Es ist auch ein Sachbuch für die Kleinen, denn es beinhaltet – sehr kindgerecht dargestellt – viel Wissenswertes über den Kreislauf der Natur. Und es ist ein Bastel- und Ideenbuch für den Herbst. Blättercollagen, Lampions und kleine Schiffchen (dafür gibts sogar eine kleine Anleitung) können nachgebastelt werden und dann auch gleich zum Einsatz kommen. Die Blättercollage kann an ein Herbstgeburtstagskind verschenkt , der Lampion auf dem St. Martins Umzug stolz vor sich hergetragen und das Schiffchen beim Herbstspaziergang auf dem Fluss ausgestzt werden. Klingt alles nach EntdeckerTipps? Ja, das sollen sie auch sein – viel Freude dabei.

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