29/03/2017

Aus einer neuen Perspektive – die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse gab es für mich dieses Jahr einmal ohne fixe Termine, zuvor notierte Lesungen oder Workshops. Dafür aber aus einem ganz besonderen Blickwinkel – nämlich dem eines kleinen LeseEntdeckers, der mich am Familiensonntag als Fotograf und Experte in Sachen Kinderbuch begleitet hat.

Wie besonders und wertvoll dieser Buchmessebesuch für das Tun hier auf dem Blog war, das ist mir besonders bei der Durchsicht der Bilder auf der Kamera bewusst geworden. Nur wenige Fotos sind von mir. Die Perspektive der meisten Fotos verrät, wer sie gemacht hat. Das, was abgebildet ist, erstaunt und berührt zugleich. Gern möchte ich es an dieser Stelle teilen – als Erinnerung, als Inspiration und als Zeichen für die Bedeutung dieser Seite. Danke kleiner LeseEntdecker!

Gestaunt: Messeturm am Presseeingang | Gerechnet: vier Tage Buchmesse | Gefunden: den Weg durch die Hallen | Gehofft: nicht verloren gehen

 

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17/02/2017

Ein Plädoyer für magische Stoffe

Es ist immer wieder faszinierend in den Reihen eines Theatersaals zu sitzen und dabei zu sein, wenn eine liebgewonnene Geschichte zum Leben erweckt wird. Dann sind es nur wenige Meter, die die eigene Vorstellungskraft und Fantasie von den Protagonisten auf der Bühne trennen und die Geschichte kann förmlich miterlebt werden.

So ging es uns auch bei unserem jüngsten Theaterbesuch im Schauspielhaus – Staatsschauspiel Dresden. Dort wird seit der Vorweihnachtszeit Astrid Lindgrens wohl märchenhaftester Roman auf die Bühne gebracht – als Familienstück mit jeder Menge Erlebnispotential. Die Rede ist von Mio, mein Mio – das Märchen, in dem Astrid Lindgren Realität und Wunderwelt so untrennbar und kunstvoll miteinander verwoben hat, das an ihrer parallelen Existenz nebeneinander her kein Zweifel mehr besteht. Ausgezeichnet wurde Mio, mein Mio dafür mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1956.

Dem entsprechend gespannt waren wir auch auf die szenische Umsetzung dieses literarischen Kunstwerkes. Wie es dem Ensemble aber gelungen ist, der Textvorlage mehr als gerecht zu werden, davon möchten wir im Folgenden berichten.

Mio, mein Mio von Astrid Lindgren, übersetzt von Karl Kurt Peters und illustriert von Ilon Wikland, erschienen im Verlag Friedrich Oetinger. Am Schauspielhaus – Staatsschauspiel Dresden als Kinder- und Familienstück in einer Fassung von Kristina Lugn und unter Regie von Matthias Reichwald aufgeführt.

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Warten darauf, dass der Vorhang aufgeht – mit Programmheft und seiner literarischen Vorlage.

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28/09/2016

Mit Fred unterwegs im Norden

Für längere Autofahrten mit kleinen LeseEntdeckern an Bord sind ja Hörspiele immer ein guter Begleiter. Sie lassen die vielen Autobahnstunden etwas schneller vergehen, weil sie der Fantasie Flügel verleihen – ähnlich wie beim (Vor-)Lesen, das aber beim Fahren nicht jedermanns Sache ist. Auf unserem Weg nach Dänemark haben wir deswegen auch reichlich Hörgeschichten mitgenommen. Eine davon war ganz speziell ausgesucht – sie sollte uns ein wenig in Stimmung und dem Land samt seiner Vergangenheit näher bringen. Wie sehr sie das am Ende tun würde, war uns allerdings bei Reiseantritt noch nicht klar.

Die Rede ist von der wunderbaren Hörspiel-Produktion Fred bei den Wikingern. Sie ist Teil einer Reihe, die Sach- und Abenteuerhörspiel vereint und Geschichte somit unheimlich spannend macht. Uns hat sie auf den Straßen Dänemarks so begeistert, dass wir uns auf die Suche nach dem Haupthandlungsort des Hörspiels begeben haben – einem Wikingerdorf. Mit Bildern von dort soll diese besondere (Hör-)Entdeckung hier nun vorgestellt werden, um Einzug in den EntdeckerKoffer zu halten.

Fred bei den Wikingern – Jarl Ragnalds Vermächtnis von Birge Tetzner, erschienen bei ultramar media.

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13/10/2015

Ein Sammelsurium der Illustrationskunst

Bilder lesen – Worte finden hieß es für uns im September in Troisdorf. Die Stiftung Illustration hatte zum achten – mittlerweile jährlich stattfindenden – Illustrations-Workshop ins Museum Burg Wissem eingeladen und feierte gleichzeitig zehnjähriges Stiftungsbestehen.

Es ging um die Bedeutung der Bilder in Büchern und die Wertschätzung der Illustrationskunst generell. Weil uns diese Themen auch sehr am Herzen liegen, waren wir also dabei und haben viel erfahren über gute Bilderbücher für Klein und Groß, Bildtradition in Deutschland und anderswo, Bildintelligenz und die untrennbare Wechselwirkung von Bild und Text. Lange haben die Vorträge und Diskussionen noch nachgewirkt und bei uns das Bedürfnis geweckt, noch mehr als bisher auf den Bildteil unserer LeseEntdeckungen einzugehen und diesem mehr Raum in den einzelnen Beiträgen zu geben.

Beginnen möchten wir damit auch gleich in unserer heutigen Buchvorstellung, die sogar in direktem Zusammenhang mit dem Workshop steht – bei der man aber zugegebenermaßen am Bild ohnehin nicht vorbei kommen würde. Das Beste von Allem ist ein Bilderbuch der besonderen Art – besonders dick und besonders vielfältig. Ein buntes Potpourri der aktuellen Illustrationskunst in Deutschland – ins Leben gerufen von den beiden Illustratorinnen Jutta Bauer und Katja Spitzer.

Einige der Originale aus dem Buch konnten wir im Rahmen des Workshops bereits in der gleichnamigen Ausstellung bestaunen, die einen Monat im Bilderbuchmuseum zu sehen war. Diese Woche nun werden sie auf der Frankfurter Buchmesse zugunsten der Stiftung Illustration und der einzelnen Künstler versteigert.

Das Beste von Allem herausgegeben von Jutta Bauer und Katja Spitzer, erschienen im Aladin Verlag.

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Das Beste von Allem © Aladin Verlag, Illustrationen: Liste aller mitwirkenden Illustratoren am Ende des Beitrags

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10/09/2015

Eine großartige Freundschaft

FreundebücherNach unserer Sommerpause möchten wir heute ganz offiziell in den wunderbaren Bücherherbst starten und setzen gleich da an, wo wir im Juli stehen geblieben sind – bei unserer Reihe zum Thema Freundschaft.

Das erste Freundebuch, das wir für euch ausgewählt haben, ist noch nahezu druckfrisch und erst vor wenigen Tagen bei uns per Büchersendung gelandet. Es trägt den Titel Ein grosser Freund und wurde mithilfe von 32 Unterstützern über die Crowdfunding-Plattform wemakeit realisiert. Ein großes Glück wie wir finden, denn so können wir es nun in den EntdeckerKoffer einziehen lassen.

Ein grosser Freund von Babak Saberi, illustriert von Mehrdad Zaeri und aus dem Persischen übersetzt von Nazli Hodaie – erschienen bei Baobab Books.

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Ein grosser Freund © Baobab Books, Illustrationen: Mehrdad Zaeri

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10/07/2015

Freundschaft – im Museum und im Buch

Genauso wie man durch ein Theaterstück einen anderen Blick auf eine Geschichte bekommen kann, so veranlasst mitunter auch der Besuch einer Ausstellung dazu, bestimmte Bücher aus einer anderen Perspektive zu sehen – sie neu zu sehen. Diese Verbindung  zwischen Kinderliteratur und Museumsbesuch finden wir sehr spannend und haben eine Ausstellung besucht, die dem Erleben gleich mehrerer Bücher einen neuen Blickwinkel verschaffen kann. Die Rede ist von der derzeitigen Sonderausstellung zum Thema Freundschaft im Deutschen Hygienemuseum Dresden, die in besonderem Maße auf die Bedürfnisse der kleinen Besucher eingeht.

Freundschaft – Die Ausstellung über das, was uns verbindet. Kurator und Projektleiter: Dr. Daniel Tyradellis

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Freundschaft – Die Ausstellung über das, was uns verbindet.

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