14/04/2017

Das Ei – Wunderwerk der Natur

Die Bilderbuchkünstlerin Britta Teckentrup hat ihr neuestes Bildersachbuch einem Wunderding gewidmet. Dem Wunderding, aus dem alles Leben ist – dem Ei. Und weil es gerade so schön passt, möchten wir es in Anbetracht der bevorstehenden Osterfeiertage gern hier vorstellen. Ein Buch nur für Ostern ist es aber keinesfalls. Es ist Sachbuch und Kunstbuch in einem – nicht nur für Kinder, aber für sie in besonderem Maße. Es ist ein Familienhandbuch – ein Sammlerstück und Nachschlagewerk. Es ist wunderbar.

Das Ei von Britta Teckentrup und übersetzt aus dem Englischen von Kathrin Köller, erschienen im Prestel Verlag.

_DSC8037

Das Ei © Prestel Verlag, Illustrationen: Britta Teckentrup

Weiterlesen

Entdeckung teilen:Share on FacebookPin on PinterestEmail to someone
2/04/2017

Mit Büchern groß werden – Internationaler Kinderbuchtag 2017

Heute ist der Geburtstag von Hans Christian Andersen und somit Internationaler Kinderbuchtag – ins Leben gerufen von Ibby International. Die Patenschaft für die diesjährige Ausgestaltung übernimmt Russland. Das Motto lautet: Let us grow with the book! (Расти с книгои!)

Die dazugehörige Botschaft an die Kinder der Welt wurde von dem Autor Sergey Makhotin verfasst und von Yana Shvedova ins Englische übersetzt. Illustriert wurde das diesjährige Poster dazu von Mikhail Fedorov.

„[…] You are growing up
and the world around is becoming more complicated.
You are facing the questions,
which not even any adult is ready to answer.
However, it is important
to share your doubts and secrets with someone.
And here a book comes along again to help. […]“

 

Ein sehr schöner Gedanke, den Sergey Makhotin da nieder geschrieben hat. Wir möchten dabei helfen ihn heute in die Welt zu tragen und empfehlen daher sehr, sich den gesamten Brief des Autors durchzulesen. Und natürlich den Tag gebührend mit jeder Menge Kinder- und Jugendbücher im Gepäck zu feiern.

Passender Weise beginnt morgen in Bologna auch die Kinder- und Jugendbuchmesse, die wir aus der Ferne verfolgen werden. Doch eines Tages – da sind wir uns sicher, werden wir auch einmal vor Ort sein. In diesem Sinne – haltet an euren Träumen fest und helft den kleinen LeseEntdeckern dabei es euch gleich zu tun. Lasst sie mit Büchern groß werden!

poster_02.04.2017_01

Internationaler Kinderbuchtag 2017

Entdeckung teilen:Share on FacebookPin on PinterestEmail to someone
29/03/2017

Aus einer neuen Perspektive – die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse gab es für mich dieses Jahr einmal ohne fixe Termine, zuvor notierte Lesungen oder Workshops. Dafür aber aus einem ganz besonderen Blickwinkel – nämlich dem eines kleinen LeseEntdeckers, der mich am Familiensonntag als Fotograf und Experte in Sachen Kinderbuch begleitet hat.

Wie besonders und wertvoll dieser Buchmessebesuch für das Tun hier auf dem Blog war, das ist mir besonders bei der Durchsicht der Bilder auf der Kamera bewusst geworden. Nur wenige Fotos sind von mir. Die Perspektive der meisten Fotos verrät, wer sie gemacht hat. Das, was abgebildet ist, erstaunt und berührt zugleich. Gern möchte ich es an dieser Stelle teilen – als Erinnerung, als Inspiration und als Zeichen für die Bedeutung dieser Seite. Danke kleiner LeseEntdecker!

Gestaunt: Messeturm am Presseeingang | Gerechnet: vier Tage Buchmesse | Gefunden: den Weg durch die Hallen | Gehofft: nicht verloren gehen

 

Weiterlesen

Entdeckung teilen:Share on FacebookPin on PinterestEmail to someone
22/03/2017

Mit Fred auf den Spuren der Maya

Seit unserer Reise mit Fred zu den Wikingern freuen wir uns auf das, in dieser Geschichte von Opa Alfred bereits angekündigte, Abenteuer in Mittelamerika. Der alte Mann versteht es nämlich ausgesprochen gut Lust auf Geschichte und Mythologie zu machen. Dank Birge Tetzner – der Autorin der Reihe – profitiert davon aber nicht nur sein Enkelsohn Fred, sondern auch viele kleine und große LeseEntdecker vor den CD-Playern. In diesem Falle nehmen Fred und sein Opa uns mit in den Regenwald von Guatemala, wo sie sich auf die Spuren der klassischen Maya begeben. Eine Reise, die Fred allerdings nicht nur auf einen anderen Kontinent und in ein fremdes Land führt, sondern ihn wieder viele Jahre zurück durch die Zeit schickt – in die Blütezeit der Maya um 800 n. Chr.

Fred bei den Maya – Der Aufstand der Jaguarkrieger von Birge Tetzner, erschienen bei ultramar media.

_DSC7609_neu

Mit Fred unterwegs im Dschungel zu Zeiten der klassischen Maya – Illustration: Hans Baltzer

Weiterlesen

Entdeckung teilen:Share on FacebookPin on PinterestEmail to someone
13/03/2017

Große Gefühle im Wandel der Jahreszeiten

Es gibt Bücher, die ziehen einen auf den ersten Blick in ihren Bann und versprechen Literaturgenuss auf höchstem Niveau. Wenn sie diesem Versprechen beim Öffnen und Lesen dann auch gerecht werden, dann sind es wahre Bücherschätze. Ein solches und mehr ist Stian Holes jüngstes Bilderbuch um die Sehnsucht nach Freundschaft und das Aufblühen der ersten Liebe. Uns ist es schon vor einer Weile begegnet und wir haben nur noch auf die richtige (Jahres-)Zeit gewartet, um es hier vorzustellen. Nun ist sie gekommen – die Zeit, in der sich der Winter in den Frühling wandelt.

Morkels Alphabet von Stian Hole und übersetzt von Ina Kronenberger, erschienen im Carl Hanser Verlag.

_DSC7347

Morkels Alphabet © Carl Hanser Verlag, Illustrationen: Stian Hole

Weiterlesen

Entdeckung teilen:Share on FacebookPin on PinterestEmail to someone
17/02/2017

Ein Plädoyer für magische Stoffe

Es ist immer wieder faszinierend in den Reihen eines Theatersaals zu sitzen und dabei zu sein, wenn eine liebgewonnene Geschichte zum Leben erweckt wird. Dann sind es nur wenige Meter, die die eigene Vorstellungskraft und Fantasie von den Protagonisten auf der Bühne trennen und die Geschichte kann förmlich miterlebt werden.

So ging es uns auch bei unserem jüngsten Theaterbesuch im Schauspielhaus – Staatsschauspiel Dresden. Dort wird seit der Vorweihnachtszeit Astrid Lindgrens wohl märchenhaftester Roman auf die Bühne gebracht – als Familienstück mit jeder Menge Erlebnispotential. Die Rede ist von Mio, mein Mio – das Märchen, in dem Astrid Lindgren Realität und Wunderwelt so untrennbar und kunstvoll miteinander verwoben hat, das an ihrer parallelen Existenz nebeneinander her kein Zweifel mehr besteht. Ausgezeichnet wurde Mio, mein Mio dafür mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1956.

Dem entsprechend gespannt waren wir auch auf die szenische Umsetzung dieses literarischen Kunstwerkes. Wie es dem Ensemble aber gelungen ist, der Textvorlage mehr als gerecht zu werden, davon möchten wir im Folgenden berichten.

Mio, mein Mio von Astrid Lindgren, übersetzt von Karl Kurt Peters und illustriert von Ilon Wikland, erschienen im Verlag Friedrich Oetinger. Am Schauspielhaus – Staatsschauspiel Dresden als Kinder- und Familienstück in einer Fassung von Kristina Lugn und unter Regie von Matthias Reichwald aufgeführt.

img_7046_800

Warten darauf, dass der Vorhang aufgeht – mit Programmheft und seiner literarischen Vorlage.

Weiterlesen

Entdeckung teilen:Share on FacebookPin on PinterestEmail to someone