15/01/2019

Biografien für kleine LeseEntdecker – diesmal: Astrid Lindgren

Sich zum ersten Mal in eine Geschichte vertiefen, der Fantasie freien Lauf lassen und sich in die Figuren einfühlen, ist eine ganz und gar großartige Erfahrung eines jeden kleinen LeseEntdeckers. Und egal wann und auf welche Art und Weise das geschieht, so bleibt in jedem Fall das Wissen, dass es möglich ist, zwischen den Welten zu reisen und an Orte zu gelangen, die uns nur über das Lesen und die eigene Fantasie zugänglich sind. Eine weitere wertvolle Erfahrung in diesem Zusammenhang ist das Erleben einer Geschichte, die sich so tatsächlich zugetragen hat. Das Eintauchen in ein Leben, eine Zeit oder ein Ereignis aus der Vergangenheit mit der Vorstellung, dass es sich so oder so ähnlich wirklich zugetragen hat, fasziniert gerade in der Kindheit, wo so vieles noch zwischen Realität und Fiktion hin- und herschwankt, besonders.

Biografien für Kinder lautet da das Stichwort und wir freuen uns sehr, dass so viele Verlage diesem Genre immer mehr Aufmerksamkeit schenken. Wir möchten die ein oder andere Biografie hier vorstellen und beginnen mit einer der schönsten Neuerscheinungen des vergangenen Jahres.

Astrid Lindgren – Ihre fantastische Geschichte von Agnes-Margrethe Bjorvand, übersetzt von Neele Bösche und illustriert von Lisa Aisato, erschienen bei WooW Books.

Astrid Lindgren – Ihre fantastische Geschichte © WooW Books, Illustrationen: Lisa Aisato

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17/08/2014

Astrid Lindgrens Kindheit

Natürlich darf die ultimative Buchempfehlung zur EntdeckerReise nicht fehlen – vor allem wenn sie so wunderbar passt und uns auf unserer Tour ein so unersetzlicher Begleiter war.

Von Kletterbäumen, Sachensuchern und kitzeligen Pferden – Astrid Lindgrens Kindheit von Christina Björk, übersetzt von Dagmar Brunow und illustriert von Eva Eriksson, erschienen im Verlag Friedrich Oetinger.

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Von Kletterbäumen, Sachensuchern und kitzeligen Pferden – Astrid Lindgrens Kinheit © Verlag Friedrich Oetinger, Illustrationen: Eva Eriksson

Im Vorwort erklärt die Autorin Christina Björk, die wir für ihre Linnéa Bücher so lieben, ziemlich treffend den Inhalt des Buches. Drei verschiedene Zugänge soll es den kleinen LeseEntdeckern ermöglichen. In erster Linie soll es die Geschichte von Astrid Lindgrens Kindheit erzählen – schließlich ist diese ja auch wirklich erzählenswert. Astrid Lindgren selbst hat das schon so empfunden – nicht ohne Grund finden sich in all ihren Geschichten so viele Parallelen zu ihrer eigenen Kinderzeit. Diese Zusammenhänge aufzuzeigen und zu erzählen, was Astrid Lindgren, wie und in welcher Geschichte verarbeitet hat, darum geht es dann an zweiter Stelle. Dass man dabei fast nebenbei die Gegend um Vimmerby herum kennenlernt, ist dann schließlich der dritte Zugang, den dieses wunderbare Buch ermöglicht.

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