21/05/2018

Kaleidoskop im Mai

Etwas anders gefärbt ist unser Kaleidoskop in diesem Monat – aber ebenso voll an Entdeckungen wie bereits im März. Mit dabei zwei spannende Kinderbuchfestivals – beide in der Hauptstadt, das eine ganz neu und das andere fast schon eine Institution. Außerdem eine Reihe an wunderbaren Kinderbüchern, die bald auf der Bühne zu sehen sein werden, die Vorfreude auf ein Großereignis im Juni mit dem passenden Lesestoff für die kleinen LeseEntdecker, ein Ausstellungstipp für alle, die ihren Sommerurlaub dieses Jahr im Süden von Schweden verbringen werden sowie ein Tipp für die wohl größte Kindertagssause des Landes.

Buntes Sammelsurium an Entdeckungen – unser Kaleidoskop im Mai, © Alessandro Paiva

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2/04/2018

Im Buch ist das Kleine groß – Internationaler Kinderbuchtag 2018

Es gibt in der diesjährigen Botschaft zum Internationalen Kinderbuchtag jede Menge Passagen, die uns aus dem Herzen sprechen. Unter dem Motto „Im Buch ist das Kleine groß“  spricht die lettische Schriftstellerin Inese Zandere beispielsweise davon, wie Geschichten, Märchen oder Gedichte ein instinktives Bewusstsein dafür schaffen, dass Ordnung in der Welt möglich ist und dass jeder seinen bestimmten Platz in ihr hat. Die Wirkung des Buchs beschreibt sie als ein wohlgeordnetes Ganzes, in dem das Große sich im Kleinen zeigt.

Für uns ist das ein sehr wichtiger Gedankengang, der einmal mehr zeigt, wie wichtig Bücher für Kinder sind. Denn sie suchen noch nach einem Platz für sich, ihr Tun und ihr Denken auf dieser Welt – das Einordnen und Zurechtfinden passiert erst Stück für Stück. Mit Büchern an ihrer Seite gehen sie diesen Weg allerdings mit einem größeren Gefühl an Halt und Sicherheit.

Ein Kinderbuch hat die unfassbare Macht,

junge Menschen in ihrem Willen

und ihrer Fähigkeit zu leben zu bestärken.

Es fördert ihren Lebensmut.

Inese Zandere
(Übersetzung Carolin Farbmacher)

 

Internationaler Kinderbuchtag 2018

In Verbindung mit der bezaubernden Illustration des Künstlers Reinis Pētersons ist es Lettland in jedem Falle gelungen, die Bedeutung des heutigen Tages in Wort und Bild entsprechend darzustellen.

Ein Kinderbuch symbolisiert Respekt

für die Größe des Kleinen.

Inese Zandere
(Übersetzung Carolin Farbmacher)

Diese in unseren Augen bedeutendste Aussage der lettischen Botschaft findet sich sehr schön auch in den so mutigen und selbstbewusst gezeichneten Kindern der Illustration wieder. Und auch die folgenden Zeilen von Inese Zandere zeigen noch einmal vollkommen, welchen Wert Bücher für Kinder haben sollten.

In einem Buch ist das Kleine immer groß – und das sofort,

nicht erst, wenn man erwachsen ist.

Ein Buch ist etwas Geheimnisvolles,

das Unerwartetes oder Unerreichbares zugänglich macht.

Das, was Leser einer bestimmten Altersgruppe

noch nicht rational erfassen können,

hinterlässt Spuren in ihrem Bewusstsein und wirkt weiter,

auch wenn es noch nicht völlig verstanden wird.

 

Ein Bilderbuch kann auch für Erwachsene

eine Schatztruhe an Weisheit und Kultur sein,

genauso wie Kinder ein Buch lesen können,

das für Erwachsene bestimmt ist,

und darin ihre eigene Geschichte, einen Hinweis

auf ihr kommendes Leben, finden.

Inese Zandere
(Übersetzung Carolin Farbmacher)

 

Wunderbare und wichtige Worte, die hier auf der Seite auf keinen Fall fehlen sollen. Der gesamte Text der Autorin ist hier auch noch einmal komplett nachzulesen. Wir wünschen allen kleinen und großen LeseEntdeckern einen schönen Kinderbuchtag – genießt ihn und tragt die Botschaft weiter!

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2/04/2017

Mit Büchern groß werden – Internationaler Kinderbuchtag 2017

Heute ist der Geburtstag von Hans Christian Andersen und somit Internationaler Kinderbuchtag – ins Leben gerufen von Ibby International. Die Patenschaft für die diesjährige Ausgestaltung übernimmt Russland. Das Motto lautet: Let us grow with the book! (Расти с книгои!)

Die dazugehörige Botschaft an die Kinder der Welt wurde von dem Autor Sergey Makhotin verfasst und von Yana Shvedova ins Englische übersetzt. Illustriert wurde das diesjährige Poster dazu von Mikhail Fedorov.

“[…] You are growing up
and the world around is becoming more complicated.
You are facing the questions,
which not even any adult is ready to answer.
However, it is important
to share your doubts and secrets with someone.
And here a book comes along again to help. […]”

 

Ein sehr schöner Gedanke, den Sergey Makhotin da nieder geschrieben hat. Wir möchten dabei helfen ihn heute in die Welt zu tragen und empfehlen daher sehr, sich den gesamten Brief des Autors durchzulesen. Und natürlich den Tag gebührend mit jeder Menge Kinder- und Jugendbücher im Gepäck zu feiern.

Passender Weise beginnt morgen in Bologna auch die Kinder- und Jugendbuchmesse, die wir aus der Ferne verfolgen werden. Doch eines Tages – da sind wir uns sicher, werden wir auch einmal vor Ort sein. In diesem Sinne – haltet an euren Träumen fest und helft den kleinen LeseEntdeckern dabei es euch gleich zu tun. Lasst sie mit Büchern groß werden!

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Internationaler Kinderbuchtag 2017

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16/12/2016

Die erste EntdeckerBibliothek – Bücher von Anfang an

Schon länger möchten wir hier darüber schreiben, wie wichtig wir es für kleine LeseEntdecker finden, dass man ihnen Bücher auch zugänglich macht. Vor kurzem lasen wir dazu dann die Gedanken der Autorin Antje Herden und hatten schließlich die Idee zu diesem Beitrag.

Mit jedem Alter sollten unsere Kinder über eine eigene (kleine) Bibliothek verfügen können – bestückt mit Büchern, die zu ihren jeweiligen Bedürfnissen und Ansprüchen passen. Und das von Anfang an! Ja besonders die ersten Grundsteine, die wir in dieser Hinsicht legen, können später einmal von großer Bedeutung für ihren Bezug zum Lesen sein. Gemeint ist damit das Vorhandensein von Büchern schon ab den ersten Lebensmonaten. Auch wenn es so scheint, als würden die Allerkleinsten ihren “Büchern” anfänglich noch wenig Beachtung schenken, ist ihre bloße Existenz in ihrem Wahrnehmungsraum bereits sehr wichtig. Nach und nach können sie sich so dem Gegenstand Buch annähern und ihn im wahrsten Sinne des Wortes lernen zu begreifen.

Eine feine kleine Auswahl an Büchern, mit denen dieser Prozess unseres Erachtens besonders gut gelingt, haben wir im Folgenden einmal zusammengestellt. Sie vereint Bücher aus sehr verschiedenen Materialien und unterschiedlichster Machart – ein wesentliches Auswahlkriterium für die erste eigene EntdeckerBibliothek.

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Die erste EntdeckerBibliothek

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18/11/2016

Vom Wert des Vorlesens

Der diesjährige Vorlesetag neigt sich schon dem Ende – schnell wollen wir dieses mittlerweile schon recht prominente Datum im Jahr noch nutzen, um ein paar Gedanken zum Vorlesen hier zu lassen und ein wunderbares Bilderbuch vorzustellen. Denn ebenso wie der Vorlesetag erinnert auch diese Geschichte daran, wie bedeutsam das Vorlesen für kleine LeseEntdecker ist und dass eine vorgelesene Geschichte ein großes Geschenk sein kann – für jeden von uns.

Der Bücherschnapp von Helen Docherty und illustriert von Thomas Docherty, erschienen bei Ellermann – dem Vorleseverlag.

Der Bücherschnapp © Ellermann Verlag, Illustrationen: Thomas Docherty

Vorlesen kann man überall und jederzeit. Und je nach Vorleseort, Vorlesezeitpunkt und Vorleser kann eine vorgelesene Geschichte regelrecht zum Erlebnis für die kleinen LeseEntdecker werden. Wir sind uns sicher heute haben jede Menge solcher spannender Vorleseerlebnisse stattgefunden und möchten unser Augenmerk deswegen bewusst auf die andere Seite des Vorlesens richten. Die Rede ist von dem stillen, familiären Vorlesen, das wenigstens am Ende eines jeden Tages stehen sollte. Es schließt den Tag ab, lässt zur Ruhe kommen und steht in besonderem Maße für Geborgenheit. Der Konjunktiv verrät aber, dass eine Gutenachtgeschichte längst nicht in jeder Familie zur Normalität gehört – leider.

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20/11/2015

Vorlesen für Toleranz und Weltoffenheit

Zum heutigen bundesweiten Vorlesetag wird natürlich auch hier wieder leidenschaftlich vorgelesen. Dieses Jahr als Beitrag zu einer regionalen und sehr unterstützenswerten Aktion der Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte e.V. in Dresden, die dazu aufruft, Bücher vorzulesen, die den kleinen LeseEntdeckern in besonderem Maße dabei helfen die derzeitige Situation in Europa und der Welt besser zu verstehen und gleichzeitig zum Nachdenken über Toleranz und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft anregen. Bücher, die zeigen, was passiert, wenn wir uns mit Wärme und Offenheit begegnen.

Ein Bilderbuch, das uns in diesem Zusammenhang besonders berührt hat, nehmen wir heute mit und begeben uns zu einem Schauplatz aus der Geschichte – um genau dort daraus vorzulesen.

Zuhause kann überall sein von Irena Kobald, illustriert von Freya Blackwood und übersetzt von Tatjana Kröll, erschienen im Knesebeck Verlag.

Zuhause kann überall sein © Knesebeck GmbH & Co. Verlag KG, Illustrationen: Freya Blackwood

Zuhause kann überall sein © Knesebeck GmbH & Co. Verlag KG, Illustrationen: Freya Blackwood

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