9/10/2018

Reiseliteratur für kleine LeseEntdecker – diesmal: Venedig

Wenn Kinder reisen, dann tun sie das meistens für den Moment und zurück bleibt vor allem ein Gefühl. Ein Gefühl, mit dem dieser Ort für sie für immer verbunden sein wird. Bei manchen Reisezielen kann daraus sogar ein wahrer Erinnerungsschatz werden und es lohnt besonders ein wenig Reiseliteratur anzuschaffen, um genau diesen Schatz auch zuhause immer wieder lebendig werden zu lassen. Venedig gehört in jedem Falle zu einer solchen Auswahl an besonderen Reisezielen für die Kindheit, was auch der Grund für diesen Artikel ist. Wir haben die Lagunenstadt am Mittelmeer besucht und zwei ganz wunderbare Bücher mitgenommen. Begleitet uns auf dieser Reise und lasst euch verzaubern!

Literarische Begleiter durch Venedig

Eine Stadt im Meer, wo es weder Autos, noch Straßenbahnen gibt und alles über den Schiffsverkehr geregelt wird, ist an sich schon unheimlich spannend – ranken sich um diese Stadt dann auch noch verschiedene Mythen und Legenden, dann ist sie wie dafür gemacht, um sie gemeinsam mit den kleinen LeseEntdeckern zu erkunden.

Wir sind von Mestre aus mit dem Zug gestartet, was schon einmal für viel Spannung gesorgt hat, da wir uns der Lagune so Stück für Stück genähert haben und mit platt gedrückten Nasen an der Zugscheibe den “Wer-sieht-Venedig-als-erster-Wettbewerb veranstaltet haben. Beim Heraustreten aus dem Bahnhof Venezia Santa Lucia haben die Augen dann aber trotzdem noch einmal mehr geleuchtet – vor uns der Canal Grande mit unzähligen Gondeln, Booten und Wasserbussen. Und natürlich war die Fahrt in einem solchen Wasserbus, einem sogenannten Vaporetto, auch ein Highlight für die kleinen Venedigtouristen. Aber längst nicht das Einzige.

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27/03/2018

Kaleidoskop im März

Immer dann, wenn sich unser Bücherstapel mit neuen oder längst überfälligen Entdeckungen besonders hoch gen Decke stapelt oder Ereignisse und Anlässe, denen wir hier gern Platz geben möchten, dicht auf dicht folgen, denken wir darüber nach, all dies hier zusammen vorzustellen – als eine Art Sammlung von Stichpunkten, Eindrücken, Ausblicken und Bildern. Der März ist mit seinen vielen Neuerscheinungen und Terminen natürlich besonders prädestiniert dafür und weil er auch so herrlich den nahenden Frühling einläutet, soll er nun der erste Monat sein, in dem wir ein solches buntes Kaleidoskop an Entdeckungen hier für alle kleinen und großen LeseEntdecker zusammenstellen.

Buntes Sammelsurium an Entdeckungen – unser Kaleidoskop im März, © Alessandro Paiva

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22/02/2018

Unser Hauptstadtbesuch Teil I – Im Gespräch mit Britta Teckentrup

Manchmal beginnt man etwas Neues am besten mit einem Blick zurück. Unser Rückblick in diesem noch recht frischen Jahr führt uns noch einmal in den vergangenen November, der uns für zwei ganz wunderbare Gespräche in die Hauptstadt reisen lassen hat. Und weil wir aus diesen Begegnungen dort in so vielerlei Hinsicht unbeschreiblich viel Freude und Zuversicht auf und für 2018 mitgenommen haben, sollen sie nun symbolisch hier das neue LeseEntdeckerJahr einläuten. Den Anfang macht das Gespräch mit der wundervollen Illustratorin und Künstlerin Britta Teckentrup, das wir im Folgenden nun noch einmal Revue passieren lassen möchten.

Unser Treffpunkt ist ein kleines italienisches Café mit integrierter Salumeria mitten in Prenzlauer Berg. Gerade noch so gibt es für uns einen freien Tisch – trubelig und geschäftig geht es her, Kaffeeduft liegt in der Luft und der Raum ist erfüllt von diesem typischen Grundrauschen eines Cafés aus Gesprächen, Geschirrgeklapper und leiser Hintergrundmusik. Es dauert nicht lange und auf unserem Tisch stehen zwei Tassen Kaffee, Bücher werden ausgebreitet und es heißt abtauchen in Brittas wunderbare Welt aus Bildern, Lyrik und Atmosphäre.

Sigismondo Berlin – Unser Treffpunkt mit Britta Teckentrup

Was besonders auffällt, wenn man sich Brittas Arbeit anschaut, ist das weite Spektrum und die Vielfalt an Veröffentlichungen. Da gibt es beispielsweise für die Allerkleinsten die Natur-Pappbuch-Reihe, die verschiedene Tiere vorstellt oder das Klappenbuch über die Wunderdinge der Natur. Für etwas größere Kinder geht es weiter mit den Guckloch-Büchern zum Baum, den Bienen und ganz neu zum Mond, außerdem mit verschiedenen Tierbilderbüchern wie zum Beispiel Greta Glühwürmchen, Neon Leon oder Weck bloß den Tiger nicht auf. Wunderbar sind auch ihre unterschiedlichen Such-Bücher, die besonders das genaue Hinschauen der kleinen LeseEntdecker fördern sollen oder die hinreisenden Abenteuer des kleinen Raben Oskar. Und nicht zuletzt verbindet man den Namen Britta Teckentrup seit geraumer Zeit auch mit Kunst im Kinderbuch, wie die Titel Alle Wetter, Worauf wartest du? Das große Buch der Fragen, Das Ei oder Die Feder eindrucksvoll beweisen.

Abtauchen in Brittas Welt

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14/10/2017

Mit Fred zwischen Feuerzauber und Eiszeitkunst

Schon zweimal sind wir mit Fred in die Vergangenheit gereist – jeweils etwa 1200 Jahre zurück, einmal zu den Wikingern nach Dänemark und das andere Mal zu den Ureinwohnern Guatemalas – den Maya. Und nun haben wir es wieder getan – zu eindrücklich haben unsere Reiseerinnerungen noch nachgewirkt, denn Zeitreisen mit Fred fasziniert ungemein.

Dieses Mal bleiben wir allerdings in Deutschland. Dafür fällt der Zeitsprung um ein Vielfaches größer aus. Genauer gesagt führt uns Fred in seinem neuesten Abenteuer 35.000 Jahre zurück in die Vergangenheit – zurück in die letzte Kaltzeit, auch Eiszeit genannt.

Fred in der Eiszeit – Der Feuerzauber von Birge Tetzner, erschienen bei ultramar media.

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Fred in der Eiszeit – Der Feuerzauber © ultramar media, Illustration: Hans Baltzer

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29/03/2017

Aus einer neuen Perspektive – die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse gab es für mich dieses Jahr einmal ohne fixe Termine, zuvor notierte Lesungen oder Workshops. Dafür aber aus einem ganz besonderen Blickwinkel – nämlich dem eines kleinen LeseEntdeckers, der mich am Familiensonntag als Fotograf und Experte in Sachen Kinderbuch begleitet hat.

Wie besonders und wertvoll dieser Buchmessebesuch für das Tun hier auf dem Blog war, das ist mir besonders bei der Durchsicht der Bilder auf der Kamera bewusst geworden. Nur wenige Fotos sind von mir. Die Perspektive der meisten Fotos verrät, wer sie gemacht hat. Das, was abgebildet ist, erstaunt und berührt zugleich. Gern möchte ich es an dieser Stelle teilen – als Erinnerung, als Inspiration und als Zeichen für die Bedeutung dieser Seite. Danke kleiner LeseEntdecker!

Gestaunt: Messeturm am Presseeingang | Gerechnet: vier Tage Buchmesse | Gefunden: den Weg durch die Hallen | Gehofft: nicht verloren gehen

 

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28/09/2016

Mit Fred unterwegs im Norden

Für längere Autofahrten mit kleinen LeseEntdeckern an Bord sind ja Hörspiele immer ein guter Begleiter. Sie lassen die vielen Autobahnstunden etwas schneller vergehen, weil sie der Fantasie Flügel verleihen – ähnlich wie beim (Vor-)Lesen, das aber beim Fahren nicht jedermanns Sache ist. Auf unserem Weg nach Dänemark haben wir deswegen auch reichlich Hörgeschichten mitgenommen. Eine davon war ganz speziell ausgesucht – sie sollte uns ein wenig in Stimmung und dem Land samt seiner Vergangenheit näher bringen. Wie sehr sie das am Ende tun würde, war uns allerdings bei Reiseantritt noch nicht klar.

Die Rede ist von der wunderbaren Hörspiel-Produktion Fred bei den Wikingern. Sie ist Teil einer Reihe, die Sach- und Abenteuerhörspiel vereint und Geschichte somit unheimlich spannend macht. Uns hat sie auf den Straßen Dänemarks so begeistert, dass wir uns auf die Suche nach dem Haupthandlungsort des Hörspiels begeben haben – einem Wikingerdorf. Mit Bildern von dort soll diese besondere (Hör-)Entdeckung hier nun vorgestellt werden, um Einzug in den EntdeckerKoffer zu halten.

Fred bei den Wikingern – Jarl Ragnalds Vermächtnis von Birge Tetzner, erschienen bei ultramar media.

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