27/03/2018

Kaleidoskop im März

Immer dann, wenn sich unser Bücherstapel mit neuen oder längst überfälligen Entdeckungen besonders hoch gen Decke stapelt oder Ereignisse und Anlässe, denen wir hier gern Platz geben möchten, dicht auf dicht folgen, denken wir darüber nach, all dies hier zusammen vorzustellen – als eine Art Sammlung von Stichpunkten, Eindrücken, Ausblicken und Bildern. Der März ist mit seinen vielen Neuerscheinungen und Terminen natürlich besonders prädestiniert dafür und weil er auch so herrlich den nahenden Frühling einläutet, soll er nun der erste Monat sein, in dem wir ein solches buntes Kaleidoskop an Entdeckungen hier für alle kleinen und großen LeseEntdecker zusammenstellen.

Buntes Sammelsurium an Entdeckungen – unser Kaleidoskop im März, © Alessandro Paiva

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7/03/2018

Unser Hauptstadtbesuch Teil II – Zu Gast bei ultramar media

Nach unserer kleinen Reise in die Welt der Illustrationskunst sind wir nur ein paar Straßen entfernt in eine weitere Sphäre eingetaucht, die unbeschreiblich viel Neues und Spannendes für uns bereithielt. Versteckt in einem lichten Hinterhof haben wir Birge Tetzner und Rupert Schellenberger von ultramar media in ihrem Tonstudio besucht – um mehr zu erfahren von ihrer Hörspielkunst und der Faszination für die Vergangenheit.

Kennengelernt haben wir Birge und Rupert schon vor einiger Zeit über ihre wunderbaren Fred-Hörspiele, die wir hier schon an verschiedenen Stellen vorgestellt haben. Doch ihre Arbeit reicht weit über diese eine Reihe hinaus und zeigt einmal mehr, was entstehen kann, wenn man das, was man macht, mit viel Begeisterung und voller Überzeugung tut. Uns haben die beiden davon erzählt.

Zu Besuch im Tonstudio von ultramar media

Schon vor der Gründung ihres gemeinsamen Verlages ultramar media haben Birge und Rupert viel zusammen gearbeitet und das große Potential, dass die Verbindung ihrer beiden Unternehmen mit sich bringt, optimal genutzt. Birge entwirft mit ihrem Unternehmen audio Konzept Lösungen zur Informationsvermittlung in Museen und macht aus wissenschaftlichen Inhalten interessante Hörtexte für kleine und große Ausstellungsbesucher. Wunderbar ergänzt wird ihr Portfolio durch Ruperts Studio ultramar labs, in dem er – zumeist für erlebnisorientierte Ausstellungen – Musik und Sound komponiert, entwirft und produziert sowie atemberaubende Klangkulissen schafft.

Vor zehn Jahren ist aus dieser Zusammenarbeit heraus mit Fred im Land der Skythen das erste Fred-Hörspiel entstanden – als innovative Kinderführung für eine Ausstellung über die Königsgräber der Skythen in Berlin. Die Produktion mit verschiedenen Stimmen, Geräuschen und Sounddesign betreiben sie schon damals recht aufwändig und mit viel Herzblut. Die Vorstellung, das Hörspiel über das Ende der Ausstellung hinaus bestehen zu lassen, gefällt beiden daher sehr und es entsteht die Idee, Freds erstes Abenteuer auch als CD im Museums-Shop anzubieten. Als begleitende Publikation zur Ausstellung sozusagen – an die Fortführung dessen als Reihe denken beide zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Doch der Zuspruch der kleinen Ausstellungsbesucher und die Begeisterung der Kuratoren führt schließlich dazu, dass diesem einen Hörspiel-Abenteuer ein weiteres folgt – diesmal zu einer Ausstellung über Tell Halaf.

Irgendwie haben wir uns in die Vorstellung verliebt,

etwas zu machen, das bleibt.

Birge Tetzner

Nach vier Fred-Abenteuern wird schließlich auch der Buchhandel auf diese besonderen Hörspiele, mit denen man in die Zeit reisen kann, aufmerksam und die Verlagsgründung sei daher die einzig logische Konsequenz für beide gewesen, erzählen sie uns. Seither begleitet sie der kleine Nachwuchsarchäologe Fred auf all ihren Wegen. Auch während unseres Gespräches scheint es, als würde er leibhaftig zum Team gehören, so viel Verbundenheit und Wärme steckt in den Worten von Birge und Rupert, wenn sie von ihm erzählen. Aber auch alle anderen Figuren aus den Hörspielen liegen den beiden wirklich am Herzen – das spürt man ganz deutlich.

Das Verlagsteam: Birge, Rupert und Fred (v.r.n.l)

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13/12/2013

Köfferchen #13

Adventskalender#13Am 13. Dezember wird in den skandinavischen Ländern – vor allem in Schweden – das Luciafest gefeiert. Ursprünglich begründet wurde es zu Ehren der Heiligen Lucia, stellt heute aber hauptsächlich ein Familienfest dar, das zu großen Teilen auch im Kindergarten und in der Schule begangen wird. Die älteste Tochter jeder Familie darf sich mit einem weißen Gewand, rotem Gürtel und Lichterkranz auf dem Kopf als Lucia verkleiden. Auch die anderen Kinder tragen weiße Gewänder und haben beim traditionellen Luciasingen Kerzen in den Händen. Ein schöner Brauch wie wir finden – ab und zu begegnet er uns sogar in Deutschland. Zum Beispiel in unserer schönen Hauptstadt hier.

Lucia_processionWir möchten diesen Festtag als Anlass nehmen, um euch eine kleine Auswahl an schwedischen Verlagen zu geben, die wir dieses Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt kennengelernt haben. Denn schon immer entstehen im Kinder- und Jugendbuchmarkt der nordischen Länder ganz bemerkenswerte Titel – ja sogar wahre Bücherschätze, die immer mehr auch ins Deutsche übersetzt werden. Und damit meinen wir nicht nur die großen Titel von beispielsweise Astrid Lindgren, Sven Nordqvist, Lena Anderson oder Eva Eriksson – auch viele junge Autoren und Illustratoren aus Schweden erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei uns. Nicht zuletzt liegt das sicher auch an der ausgeprägten Lesekultur in den nordischen Ländern. Dazu bald mehr hier auf dem LeseEntdecker Blog – nun erst einmal zu den Verlagen:

Bokförlaget OPAL (u.a Sven Nordqvist im Programm – aber auch einige eher unbekannte Titel mit wunderbaren Illustrationen)

HIPPO BOKFÖRLAG

Rabén & Sjögren (der legendäre schwedische Verlag, für den Astrid Lindgren einst schrieb und arbeitete)

Alfabeta

Bonnier Carlsen

Viel Spaß beim Stöbern auf Schwedisch!

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